Brustkrebs
Brustkrebs entsteht, wenn Zellen in der Brust unkontrolliert wachsen und ein Gewächs bilden. Ausgangspunkt sind meist die Milchgänge oder die milchbildenden Läppchen.
Das Wichtigste in Kürze
- Brustkrebs kann in jedem Alter auftreten, mit steigenden Lebensjahren wird er wahrscheinlicher.
- Auffallen können ein tastbarer Knoten, eine eingezogene Brustwarze oder Veränderungen der Haut über der Brust.
- Über Blut- und Lymphbahnen verlassen Zellen den Ursprungsort und bilden in anderen Organen Absiedlungen.
Medikamente bei Brustkrebs
Nolvadex mit Tamoxifen (10 mg und 20 mg), Arimidex mit Anastrozol (1 mg), Femara mit Letrozol (2.5 mg) und Aromasin mit Exemestan (25 mg) sind vier Tabletten. Die vier Wirkstoffe gehören zu zwei Gruppen, die an der Hormonachse ansetzen.
Tamoxifen zählt zu den selektiven Östrogenrezeptor-Modulatoren. Der Wirkstoff besetzt die Andockstelle für Östrogen an den Zellen und bremst so das hormonelle Signal, das das Wachstum antreiben kann.
Anastrozol, Letrozol und Exemestan sind Aromatasehemmer. Sie hemmen das Enzym Aromatase, das Östrogen entstehen lässt, und senken dadurch die körpereigene Östrogenbildung.
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