Hepatische Enzephalopathie
Die hepatische Enzephalopathie ist eine Komplikation der fortgeschrittenen Leberzirrhose. Bestimmte Stoffe, die die Leber nicht mehr aus dem Blut entfernen kann, beeinträchtigen die Gehirnfunktion. Betroffene wirken oft verlangsamt, unkonzentriert oder zunehmend verwirrt.
Medikament bei Hepatische Enzephalopathie
Das Wichtigste in Kürze
- Bis zu 8 von 10 Menschen mit Leberzirrhose erleben im Verlauf eine hepatische Enzephalopathie. Einen einzelnen Laborwert, der sie sicher zeigt, gibt es nicht.
- Auslöser sind Infekte, Blutungen im Magen-Darm-Trakt oder Arzneimittel, welche die Leber zusätzlich belasten.
Rifaximin bei hepatischer Enzephalopathie
Gebräuchlich ist auch die Bezeichnung portosystemische Enzephalopathie, weil dabei Stoffe aus dem Darm an der Leber vorbei in den Blutkreislauf gelangen. Rifaximin ist der Wirkstoff in Xifaxan-Tabletten zu 200, 400 und 550 mg; er gehört zu den Antibiotika und wirkt im Darm. Derselbe Wirkstoff ist im Katalog auch bei Reisedurchfall aufgeführt.
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