Hypoöstrogenismus
Hypoöstrogenismus bedeutet, dass der Körper zu wenig Östrogen bildet. Hitzewallungen, Schlafstörungen, trockene Schleimhäute und Stimmungsschwankungen machen sich dann oft bemerkbar.
Medikament bei Hypoöstrogenismus
Das Wichtigste in Kürze
- Hinter einem Östrogenmangel stecken häufig die Wechseljahre, manchmal aber auch eine Eierstockentfernung oder eine Störung der Hormonachse.
- Estradiol ist ein Östrogen. Es bindet an die Östrogenrezeptoren im Gewebe und wirkt dort wie das körpereigene Hormon.
Estradiol bei Hypoöstrogenismus
Estrace enthält den Wirkstoff Estradiol und ist als Tablette mit 1 mg und 2 mg aufgeführt. Estradiol bindet an die Östrogenrezeptoren in den Zielgeweben und ahmt das natürliche weibliche Hormon nach. So bleiben Stoffwechsel- und Körperfunktionen im Gleichgewicht, die durch den Mangel aus dem Tritt geraten sind. Häufige Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Übelkeit und Bauchschmerzen. Estradiol ist nicht angezeigt bei bekanntem oder vermutetem Brustkrebs, bei östrogenabhängigen Tumoren, bei unbehandelter Endometriumhyperplasie und bei aktiver venöser Thromboembolie.
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