Sekundäre Amenorrhoe
Sekundäre Amenorrhoe bedeutet, dass die Menstruation ausbleibt, obwohl der Zyklus zuvor regelmässig war. Oft steckt eine behandelbare Erkrankung dahinter. Wird sie angegangen, kehrt der Zyklus meist zurück.
Das Wichtigste in Kürze
- Häufig liegt eine hormonelle Störung vor, etwa eine Fehlfunktion der Eierstöcke oder eine Störung der Schilddrüse.
- Auch starker Gewichtsverlust, intensiver Sport oder anhaltender Stress können den Zyklus zum Erliegen bringen.
- Bleibt die Periode drei Monate oder länger aus, ist eine ärztliche Abklärung sinnvoll.
Medikamente bei sekundärer Amenorrhoe
Die aufgeführten Produkte enthalten Medroxyprogesteron und Dydrogesteron, beide in Form von Tabletten. Beide Wirkstoffe zählen zu den Gestagenen, also zu den Abkömmlingen des körpereigenen Progesterons. Gestagene können die Gebärmutterschleimhaut aufbauen und nach dem Absetzen eine Abbruchblutung auslösen. Über sie lässt sich ein ausbleibender Zyklus wieder in Gang bringen. Provera gibt es in den Stärken 5 mg und 10 mg, Duphaston als Tablette mit 10 mg. Welcher Wirkstoff in Frage kommt, hängt von der Ursache der sekundären Amenorrhoe ab.
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