Escitalopram
Escitalopram gehört zur Gruppe der SSRI und ist in Cipralex-Tabletten zu 5, 10 und 20 mg erhältlich. Angewendet wird der Wirkstoff bei schwerer depressiver Störung, generalisierter Angststörung und Panikstörung.
Medikament mit Escitalopram
Das Wichtigste in Kürze
- Eine spürbare Besserung stellt sich oft erst nach mehreren Wochen ein, nicht in den ersten Tagen der Einnahme.
- Beim Absetzen wird die Dosis üblicherweise schrittweise verringert, weil sonst Absetzsymptome auftreten können.
- Gedanken, sich das Leben zu nehmen, eine ungewohnte Verhaltensänderung oder Anzeichen eines Serotonin-Syndroms gehören umgehend abgeklärt.
- Erste Wochen beobachten: Unter Escitalopram können Suizidgedanken anfangs zunehmen, vor allem bei jüngeren Menschen. Holen Sie dann ohne Verzögerung Hilfe beim Arzt, beim Notfalldienst oder über den Notruf.
Wie Escitalopram wirkt
Escitalopram hemmt die Wiederaufnahme der Botensubstanz Serotonin an den Nervenzellen im Gehirn. Für die Signalübertragung zwischen den Zellen bleibt dadurch mehr Serotonin verfügbar. SSRI steht für selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer. Stimmung und Antrieb bessern sich allmählich, nicht von einem Tag auf den anderen.
Cipralex gibt es als Tablette in den Stärken 5, 10 und 20 mg. Angewendet wird Escitalopram bei schwerer depressiver Störung und bei generalisierter Angststörung. Auch die Panikstörung zählt zu den Einsatzgebieten, und der Wirkstoff gehört zur Gruppe der Antidepressiva.
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