Wechseljahresbeschwerden
Der Hormonhaushalt stellt sich in den Wechseljahren um, der Östrogenspiegel sinkt allmählich. Die Umstellung kann den Körper über Monate bis Jahre begleiten und macht sich sehr unterschiedlich bemerkbar.
Das Wichtigste in Kürze
- Wechseljahresbeschwerden entstehen, wenn die Eierstöcke weniger Östrogen bilden und sich der Hormonhaushalt umstellt.
- Am häufigsten sind Hitzewallungen und Nachtschweiss. Sie treten wenige Male im Monat oder mehrmals täglich auf und können den Schlaf stören.
- Zur Linderung der Beschwerden stehen hormonelle Wirkstoffe in Tablettenform zur Verfügung.
Estradiol, Tibolon und konjugierte Estrogene
In den aufgeführten Präparaten stecken drei Wirkstoffe: Estrace mit Estradiol in den Stärken 1 mg und 2 mg, Tibofem mit Tibolon 2.5 mg und Premarin mit 0.625 mg konjugierten Estrogenen.
Estradiol und konjugierte Estrogene sind Östrogene, Tibolon ist ein synthetischer Wirkstoff mit östrogenähnlicher Wirkung. Alle drei greifen in das Hormonsystem ein und können Hitzewallungen und Schweissausbrüche in den Wechseljahren lindern. Unterschiedlich sind die weiteren Beschwerden, für die sie gelistet sind: Estrace bei Hypoöstrogenismus, Premarin bei Östrogenmangel und Tibofem bei Osteoporose.
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