Östrogenmangel
Ein Östrogenmangel entsteht, wenn der Körper weniger Östrogen bildet als zuvor. Meist steckt der Übergang in die Wechseljahre dahinter. Dazu können Hitzewallungen, nächtliche Schweissausbrüche oder trockene Schleimhäute kommen.
Medikament bei Östrogenmangel
Das Wichtigste in Kürze
- Östrogen ist auch am Knochenaufbau beteiligt; fehlt es, kann die Knochendichte abnehmen.
- Ausser den Wechseljahren können auch eine Operation an den Eierstöcken oder eine gestörte Eierstockfunktion einen Östrogenmangel auslösen.
Konjugierte Estrogene als Tablette
Bei Östrogenmangel und Wechseljahresbeschwerden wird Premarin® mit 0.625 mg als Tablette angewendet. Es enthält konjugierte Estrogene, die das fehlende körpereigene Östrogen ersetzen und dadurch Hitzewallungen und nächtliche Schweissausbrüche lindern können. Möglich sind Übelkeit und Brustspannen. Bei einer Thrombose, einer Lebererkrankung, unerklärlichen vaginalen Blutungen oder bekanntem Brustkrebs kommt eine Behandlung mit Östrogenen nicht in Frage.
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